Liebe Leserinnen und Leser,

mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir auf 50 Jahre TRIBÜNE.

Lachend, weil ein 50. Geburtstag für eine Zeitschrift nicht alltäglich ist. Weinend, weil wir bei der Gründung von TRIBÜNE fest davon überzeugt waren, Rechtsradikalismus und Antisemitismus seien nur kurzlebige Erscheinungen, die nach wenigen Jahren der Aufklärungsarbeit endgültig in der Mottenkiste der Geschichte verschwunden sein würden.

Doch leider erwies sich das als Irrtum. Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung – nicht nur gegen Juden – gehören heute mehr denn je zu den gesellschaftlichen Problemen. Trotz oder gerade wegen der modernen Informationsflut sind fundierte Hintergrundinformationen wichtig, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Die schnelllebige Tagespresse kann solches Wissen oft nicht liefern. Gerade hier sieht TRIBÜNE auch im 50. Jahr ihres Bestehens ihre Aufgabe.

In TRIBÜNE befassen sich namhafte Autoren u. a. mit folgenden Themen: